Großbrand
Einsatzbericht · Nr. 234

Großbrand

Großbrand in Baindt: Feuerwehr Weingarten unterstützt bei Überlandhilfe – rund 150 Einsatzkräfte verhindern Übergriff auf weitere Gebäude

Weingarten/Baindt, 11.09.2026 – In den frühen Morgenstunden, um 03:26 Uhr, des vergangenen Dienstags wurde die Feuerwehr Weingarten zur Überlandhilfe nach Baindt alarmiert. Am Ortsrand im Bereich Marsweiler war ein größeres landwirtschaftliches Anwesen mit mehreren zusammenhängenden Gebäuden in Vollbrand geraten.

Durch den massiven Einsatz von rund 150 Einsatzkräften verschiedener Feuerwehren gelang es, eine große Greifferhalle mit Heu- und Strohvorräten zu halten und einen Übergriff des Feuers auf weitere Gebäude zu verhindern.

Unterstützung bei Brandbekämpfung, Wasserversorgung und Atemschutznachschub

Die Feuerwehr Weingarten war mit dem Kommandowagen, dem Löschgruppenfahrzeug 20-1, der Drehleiter, dem Löschgruppenfahrzeug 20-2 sowie dem Einsatzleitwagen mit Führungsgruppe, GW-Atemschutz, GW-Transport und GW-Hygiene im Einsatz. Wir übernahmen unter anderem die Brandbekämpfung einschließlich der Nachlöscharbeiten, die Leitung des Einsatzabschnitts Brandbekämpfung an der Gebäudevorderseite, die Ausgabe von Atemschutzgeräten samt Zubehör sowie die Unterstützung der Einsatzleitung durch unsere Führungsgruppe. Das LF-2 kümmerte sich um die Wasserversorgung über lange Wegstrecke gemeinsam mit der FF Ravensburg. Mit dem Gerätewagen Hygiene wurden zudem Ersatzuniformen, Waschmöglichkeiten und sanitäre Anlagen für die Einsatzkräfte bereitgestellt.

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Weitere beteiligte Kräfte

Neben der zuständigen Feuerwehr Baindt waren die Feuerwehren Baienfurt, Weingarten, Ravensburg und Bad Waldsee im Einsatz. Ebenso waren die Fachberater für Tierrettung und Presse vor Ort.
Die DRK-Ortsgruppe Baindt-Baienfurt und die DRK Kreisbereitschaft Ravensburg sicherten den Einsatz medizinisch ab und versorgten die Einsatzkräfte. Verletzt wurde nach derzeitigem Stand niemand. Ein Kriseninterventionsteam kümmerte sich um die betroffene Familie.

Tiere gerettet – für einige kam jede Hilfe zu spät

Rund 20 Stück Vieh konnten gerettet werden. Für drei Kälber und zwei Pferde kam die Hilfe leider zu spät. Im Zuge der Nachlöscharbeiten am Vormittag wurden zudem zwei weitere Kälbchen lebend in den Trümmern der eingestürzten Gebäude gefunden und gerettet.

Die Feuerwehr Weingarten dankt allen beteiligten Einsatzkräften, den Rettungsdiensten und Helfern für die gute und professionelle Zusammenarbeit. Unsere Gedanken sind bei der betroffenen Familie.

Bildmaterial:
Feuerwehr Weingarten – Öffentlichkeits- und Pressearbeit
Braun Dienstleistungen