Die Alarmierung der einzelnen Feuerwehrangehörigen erfolgt über einen sogenannten Funkmeldeempfänger (FME). Dieser FME ist tragbar und arbeitet im 4m Funkbereich. Er wird von den Feuerwehrangehörigen ständig mitgeführt. Diese Alarmierungsart wird auch als "stille Alarmierung" bezeichnet, da die Außenwelt im Gegensatz zur Alarmierung über Sirene nichts davon mitbekommt.
Jede Wehr besitzt eine oder mehrere "Alarmschleife(n)". Wird diese Schleife von der Rettungsleitstelle ausgelöst, ertönt durch die Aussendung einer Fünf-Tonfolge ein Alarmton und der FME wird "geöffnet". Durch die Öffnung (Zuschaltung des internen Lautsprechers) ist es möglich, bis zur Quittierung den Funkverkehr mitzuhören. Dies hat den Vorteil, daß sofort nach der Alarmierung die Durchsage der Leitstelle zu hören ist. Eine solche Durchsage könnte sich z.B. wie folgt anhören: "Hier Leitstelle Landau mit Alarm für Florian Weingarten. Gebäudebrand, Person vermißt.". Durch diese Durchsage ist ein frühes Handeln schon bei der Anfahrt zur Einsatzstelle möglich!
Da jeder Feuerwehrangehörige einen Funkmeldeempfänger besitzt, wird über die beiden noch verbliebenen Sirenen im Dorf nur bei größeren Bränden innerhalb Weingartens oder bei Großschadenslagen alarmiert.
Beide Einrichtungen werden von der zuständigen Rettungsleitstelle in Landau nach einem eingegangenen Notruf ausgelöst. Bei einer Nachalarmierung oder bei einem Proberuf kann eine Alarmierung auch durch die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) der Stützpunktwehr in Lingenfeld ausgelöst werden.
Aufgrund dieser stillen Alarmierung möchten wir sie nochmals bitten, nicht im Bereich vor dem Feuerwehrgerätehaus zu parken. Sie versperren nicht nur ausrückende Einsatzfahrzeugen den Weg, sondern auch eintreffende Feuerwehrangehörige. Hier geht kostbare Zeit verloren die Menschenleben gefährden kann!